Schlaf, Kindlein Schlaf – Was tut Papa, wenn Mama nicht da ist!
Das ist der alles entscheidende Fall der irgendwann auf jeden frisch gebackenen Vater zukommt. Mami will abends auch mal etwas alleine machen und ist weg. Was macht der Vater nun, wenn der kleine Racker aber lieber von der Mutter ins Bett gebracht werden will? Das kann gut gehen, aber auch ziemlich anstrengend werden. Hier ist es wichtig die Ruhe zu bewahren und nicht beleidigt zu sein, dass das Kind in diesem Stadium einen Elternteil mehr vermisst als den anderen.
Eine beruhigende Tatsache ist, dass das Kind irgendwann einmal auch eine Phase haben wird, in der es den Vater mehr vermisst als die Mutter. Das wird immer mal wieder wechseln, abhängig davon wer gerade höher im Kurs steht. Das Baby ist in der ersten Zeit sehr eng mit der Mutter verbunden und fühlt sich sogar als ein Teil von ihr. Das ändert sich erst, wenn dem Kind bewusst wird, dass es eine eigenständige Person ist.
Im Alter von zwei Jahren ändert sich diese Verhalten dann und der Vater rückt auch als Spielpartner mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Aber zunächst einmal hängt das Baby sehr an der Mutter vor allem, wenn es lange gestillt wird, ist die Bindung an die Mutter als Nahrungsquelle geknüpft. Das verbindet Mutter und Baby zu einer Einheit und bei Abwesenheit der Mutter bekommt das Baby geradezu Existenzängste. Auch wenn der Vater von Anfang an dabei ist und sich sehr engagiert hat er noch nicht den Stellenwert für das Baby.
Das ist für viele Väter dann enttäuschend, können sie doch gar nicht abwarten bis das Kind ihn als Vater sieht und akzeptiert. Gerade für die Väter, die bei allem dabei waren und alles richtig machen wollten ist das eine harte Prüfung, wenn die Kinder immer nur nach der Mama schreien. Auch bei solchen kleinen Verrichtungen im Alltag, wie anziehen oder füttern wollen sie helfen und dabei sein und dem Kind zeigen dass sie das genauso gut können wie Mama. Wenn sie dann spüren, dass das Kind doch lieber alles von der Mama haben will, ist das erst einmal ein Stich. Aber da kann der Vater auch darüber stehen, wenn er sich dieser Vorgänge bewusst ist und die Ruhe und Geduld hat zu warten. Mit dem Wissen dass er als guter Vater einmal später unersetzlich für das Kind sein wird und über alles geliebt wird ist es doch möglich diese Zeit gut zu überstehen.
Wenn nun der Fall eintritt, und das ist ja gar nicht so unwahrscheinlich, dass Mami abends auch einmal raus will und einen Abend für sich haben möchte, dass Papi das Baby alleine versorgt, ist einfach Ruhe bewahren angesagt. Es kann ja alles gut laufen. Das Kind ist müde schläft ein und alles ist gut. Aber was wenn nicht? Im allerschlimmsten Fall muss man dann ein schreiendes Baby das sich überhaupt nicht beruhigen kann herumtragen und macht sich Sorgen. Das zehrt an den Nerven der meisten Väter ganz gewaltig, vor allem weil sie doch in jeder Situation die Kontrolle haben wollen über das was sie tun. Hier scheinen diese Grundgesetze wohl außer Kraft gesetzt zu werden. Da heißt es nur drüber stehen und das Kind irgendwie ablenken und beruhigen. Wenn gar nichts geht muss man eben davon abrücken das Baby unbedingt zum Schlafen bringen zu wollen.
Manchmal findet man etwas Interessantes als Ablenkung für das Kind. Sobald das Kind die Abwesenheit der Mutter für kurze Zeit einfach vergisst kann die Aufmerksamkeit auf etwas Neues und Spannendes lenken. Wenn man das geschafft hat kippen die Kleinen vor Müdigkeit meist um und schlafen süß ein. Hoffen wir einmal, dass sie es so gut hinkriegen! Machen sie sich auf jeden Fall keine Sorgen darüber, dass ihr Kind sie nicht liebt nur weil es die Mutter zeitweise bevorzugt!






da macht sich jemand gedanken! großes lob =9 wirklich klasse!!